Corona-Virus - Auswirkungen auf Logistik und Versand




Das Coronavirus hat die Welt noch immer im Griff. Die Folgen dieser Krise sind besonders auch in der Logistikbranche und dem Versandhandel zu spüren und stellen die Branche teilweise vor große Herausforderungen. Nachfolgend möchten wir Sie deshalb über die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Versand informieren und darauf eingehen, was genau dies für Sie als Versender, Empfänger und auch Online-Händler bedeutet.

Reaktion der Paketdienste auf die Corona-Krise

Die Situation hat sich in Deutschland aktuell, im Vergleich zu den Vormonaten deutlich stabilisiert. Das Paketaufkommen ist jedoch insgesamt weiterhin noch deutlich erhöht und hält die Branche auf Trapp. Neben verschärften Hygiene-Regeln, mit denen die Zusteller und die Empfänger der Pakete geschützt werden sollen, müssen die Paketdienste allerdings auch weiterhin, vor allem im weltweiten Versand zügig auf verschiedenste Einschränkungen reagieren.

Alle bekannten Versanddienstleister, wie DHL, DPD, GLS, geben auf Ihren Webseiten aktuelle Informationen zu den Beschränkungen und betroffenen Regionen. Dort können Sie sich regelmäßig über entsprechende Änderungen informieren.

Versand innerhalb Deutschlands problemlos möglich?

Welche Auswirkungen hat Corona nun auf den nationalen Versand? Generell gilt, dass Sie beim Versand und der Zustellung von Paketen innerhalb Deutschlands aktuell mit keinen Einschränkungen rechnen müssen. Aufgrund des hohen Paketaufkommens, auch in Deutschland, kann es jedoch trotzdem in Einzelfällen zu Laufzeitverzögerungen kommen.

Zu beachten ist außerdem, dass die Zustellung und der Empfang von Sendungen kontaktlos erfolgt. Das bedeutet für Sie als Empfänger von Paketen, dass Sie im besten Fall einen sicheren Ablageort festlegen oder ggf. Ihre Pakete zu einer Packstation bringen lassen, um so die Zustellung zu erleichtern.

Internationaler Versand teilweise eingeschränkt

Beim internationalen Versand sieht die Lage dagegen im Moment noch ein wenig anders aus. Wer ins Ausland versenden möchte, der muss aufgrund der aktuellen Corona-Situation noch immer teilweise mit deutlichen Laufzeitverzögerungen und anderen Einschränkungen rechnen. Neben den eingeschränkten Transportkapazitäten, durch die Einstellungen im Flugverkehr, kann es so zum Beispiel auch aufgrund von verstärkten Grenzkontrollen zu Verzögerungen beim Versand kommen. Zusätzlich gibt es auch einige Länder, die nur noch bestimmte Sendungen aus dem Ausland annehmen oder aber zeitweise gar keine Lieferungen mehr aus dem Ausland ins Land lassen.

Das Thema ist also recht komplex und deswegen lässt sich leider auch keine generelle Aussage darüber treffen, welche Länder im Einzelnen von diesen Beschränkungen betroffen sind. Denn nahezu täglich ändert sich die Situation und damit auch die Informationen, die die Versanddienstleister auf Ihren Webseiten zum aktuellen Status herausgeben.

Zu beachten ist außerdem, dass es auch aufgrund von behördlichen Maßnahmen in den entsprechenden Zielländern zu Problemen mit der Zustellung kommen kann. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn Sie Ihre Sendung an eine geschäftliche Adresse im Ausland adressiert haben und zum Zeitpunkt der Zustellung eine Geschäftsschließung angeordnet wurde. In diesen Fällen kann es also sein, dass keine Zustellung Ihres Pakets erfolgen kann und der Empfänger auch nicht über den Zustellversuch informiert werden kann. In so einem Fall kommt es also nicht nur zu einer Verzögerung der Auslieferung Ihrer Sendung, sondern gegebenenfalls auch zu einer Rücksendung. Deswegen ist es generell zu empfehlen, dass Sie sich bei geplanten Auslandssendungen vorab mit dem Empfänger in Verbindung setzen und austauschen.

Übrigens: Wir von JUMiNGO informieren uns täglich über die aktuellen Informationen, die die verschiedenen Versanddienstleister zum internationalen Versand, betroffenen Regionen und Sperrzonen herausgeben. Deswegen finden Sie in unserem Versandkostenrechner auch immer nur Tarife und Preise zu Sendungen, die zum Zeitpunkt Ihrer Buchung nach dem Informationsstand der Versanddienstleister auch tatsächlich möglich sind.

Besteht Ansteckungsgefahr mit COVID-19 bei der Annahme von Paketen?

Mittlerweile ist natürlich schon mehr über das Corona-Virus bekannt als noch vor einigen Monaten. Dennoch kommen immer wieder Fragen auf, die nicht zuletzt auch den Versand bzw. die Annahme von Paketen betreffen. Die Versanddienstleister und Paketboten müssen bei der Zustellung von Paketen so zum Beispiel gewisse Hygienemaßnahmen und Sicherheitsbestimmungen beachten.

Zu den aktuellen Sicherheitsmaßnahmen im Versand zählt der sogenannte “Null Kontakt”. Dadurch wird sichergestellt, dass kein direkter Kontakt zwischen Zusteller und Empfänger stattfindet und so das Infektionsrisiko auf ein Minimum reduziert wird. Im Detail bedeutet dies, dass aktuell keine Lieferscheine mehr unterschrieben werden müssen und der Paketbote Ihre Lieferung nach dem Klingeln im besten Fall vor Ihrer Tür oder an einem sicheren Ort abstellt, um den direkten Kontakt mit den Empfängern zu vermeiden.

Einer Übertragung von COVID-19 lediglich per Paket ist, nach der aktuellen Meinung von verschiedenen Virologen, übrigens weiterhin äußerst unwahrscheinlich. Dennoch empfiehlt es sich, dass Sie sich nach dem Kontakt mit dem Paket gründlich die Hände waschen.