Drei Dinge, die Sie bei Ihrem Paketversand nach Japan beachten müssen
Beim Versand nach Japan muss Ihr Paket eine Strecke von über 9.000 km zurücklegen. Auf dieser langen Reise kommt es immer wieder zu Momenten, in denen eine gute Vorbereitung den Unterschied ausmacht, ob eine Sendung zugestellt werden kann oder nicht. Wir klären Sie gerne über die wichtigen Punkte auf, die Sie bei Auslandssendungen beachten sollten.
1. Wie wird ein Paket nach Japan richtig verpackt?
Unzureichend verpackte Pakete sind einer der Hauptgründe für Verzögerungen beim Versand. Im schlimmsten Fall kann eine mangelhafte Verpackung auf zur Nicht-Zustellung und Retournierung der Sendung führen. Im eigenen Interesse sollten Sie daher für eine entsprechende Verpackung sorgen, da mit dieser nicht nur Komplikationen während des Transports ausgeschlossen werden, sondern sich auch der Inhalt des Pakets besser schützen lässt.
Für Paketsendungen nutzen Sie wenn möglich eine der gängigen Paketgrößen, da aufgrund der Norm für diese oft die besten Tarife vorhanden sind. Die Kartonage sollte so stabil sein, dass sie den Inhalt der Sendung tragen kann, ohne sich beim Tragen zu verformen. Mit einer robusten äußeren Schicht schaffen Sie den ersten Schritt für einen sicheren Transport
Doch auch innerhalb des Pakets sollten Sie auf den Schutz der Waren achten. So eignet sich der Einsatz von Luftpolsterfolie, Packpaper und anderem Füllmaterial, um Freiräume zwischen den Waren und der Kartonwand zu füllen. Nutzen Sie genügend Füllmaterial, damit sich der Inhalt des Kartons nicht mehr bewegen kann. Darüber hinaus sollte auf eine weitere Füllung verzichtet werden. Nur so kann das Material weiterhin Druck von außen absorbieren, ohne es an die Gegenstände im Karton zu übertragen.
2. Welche Maße sind für einen Paketversand nach Japan zulässig?
Die zulässige Größe beim Paketversand wird bei den Dienstleistern mit dem Gurtmaß berechnet. Das Gurtmaß beschreibt die Summe aus der längsten Seite, der zweifachen Breite und der zweifachen Höhe. Bei einem herkömmlichen Paketversand beträgt das Gurtmaß höchstens 300 cm. Das Maximalgewicht für solch eine Sendung liegt in der Regel bei 31,5 Kilogramm. Abweichungen sind jedoch möglich.
Beispiel: Eine quaderförmige Sendung hat die Maße 60 x 60 x 60 cm. Ein anderes Paket mit den Maßen 100 x 50 x 50 cm ist hingegen länglich. Bei beiden Sendungen beträgt das Gurtmaß 300 cm.
Versanddienstleister entscheiden selbst, welche Obergrenzen für Gurtmaß und Maximalgewicht gelten. Daher kann es je nach Tarif zu unterschieden kommen. Auch können Abweichungen zwischen Standard- und Expresssendungen auftreten. Mit JUMiNGO können Sie jeweiligen Obergrenzen der Versanddienstleister schnell und einfach über die Tarifdetails herausfinden. Sollte Ihre Sendung eine der Obergrenzen überschreiten, erhalten Sie automatische passende Angebote für einen vergleichbaren Palettenversand oder Sperrgutversand nach Japan.
3. Wie werden Paketsendungen nach Japan korrekt adressiert?
Eine richtige Adressierung Ihrer Sendung ist von großer Bedeutung, da ein falsches Adressformat oder fehlende Angaben einer der Hauptgründe für Verzögerungen oder Nicht-Zustellung sind. Grund dafür ist die maschinelle Verarbeitung im standardisierten Versand. Abweichungen beim Adressformat müssen nachträglich manuell geprüft und bearbeitet werden, sodass sich der Transport verzögern kann.
Das Format einer Adresse in Japan unterscheidet sich deutlich von dem, das in Europa genutzt wird. Zudem kommt es darauf an, ob die Adresse in westlichen oder japanischen Schriftzeichen angegeben wird. Um es Ihnen als Versender leicht zu machen, erklären wir Ihnen den Aufbau im westlichen Format.
Notieren Sie in der ersten Zeile die Anrede sowie Vor- und Nachname des Empfängers. In der zweiten Zeile werden Untergebiet, Block und Gebäudenummer angegeben. Diese drei Angaben sind durch einen Bindestrich zu trennen. An das Ende wird ohne Bindestrich der Stadtteil gesetzt. In die dritte Zeile gehören Stadt und Bezirk des Empfängers, wobei diese durch ein Komma getrennt werden. Mit etwas Abstand wird noch die Postleitzahl angehängt. In der vierten Zeile ist noch JAPAN zu ergänzen. Damit ist Ihre Adresse richtig formatiert.
Wundern Sie sich nicht über fehlende Straßennamen. Die Unterteilung in Japan erfolgt in Gebieten und Blöcken. Viele Straßen besitzen in diesem Konzept keine Namen. Mit einer fiktiven japanischen Adresse bieten wir Ihnen ein Muster, an dem Sie sich bei der Adressierung Ihrer Sendung orientieren können:
Mrs Masumi Kaminozono
13-8-1156 Kita-ku
Sapporo, Hokkaido 060-0813
JAPAN